Sanierung der Dreifaltigkeitskirche

Kirchensanierung
Bildrechte: Jost Herrmann

Die Renovierung unserer evangelischen Kirche hat pünktlich, eigent­lich sogar drei Wochen früher als geplant, begonnen. Die eingeholten Angebote waren etwas günstiger als geschätzt. Insgesamt rechnen wir mit einem finan­ziellen Volumen von 550.000 Euro. Hier können Sie den Baufortschritt in Bildern nachverfolgen.

Glockenklang und neuer Anstrich (Stand September 2020)

In den letzten Wochen wurde das Podest unter den Bänken durch die Firma Kögl verkürzt. In den kommenden Wochen werden nun der Estrich und die neuen Fliesen gelegt. Fliesenleger Holzheu bespricht mit Architekten, Schreiner und Elektrikern den genauen Ablauf.

Auch die Maler der Firma Eis sind in den letzten Zügen ihrer Arbeit. Aus Grün wurde Grau am Gestühl der Kirche. Auch die Türen, Fenster und der Turmaufgang wurden gestrichen.

Drei Herren ist es zu verdanken, dass die Kirchturmuhr seit Dienstag, 08.09. wieder auf die Sekunde genau läuft:  Glockenbauer Lorenz, Elektriker Wolfahrth von der Firma LKG und Techniker Eisele, der Firma Dürr.

Sichtbare Fortschritte (Stand August 2020)

Das Gerüst konnte Mitte August bereits abgebaut werden, nachdem die Maler ihre Arbeiten an den Wänden beendet hatten. Die Fenster von Künstler Hubert Distler kommen nun noch besser zur Geltung.
Die Firma Kögl kürzte das Podest unter den Kirchenbänken, so dass ein Durchgang an den Wänden entsteht und im hinteren Bereich der Kirche mehr Platz für diverse Aktionen vorhanden ist.
Nachdem es sich abzeichnet, dass die Sanierungsmaßnahmen deutlich günstiger ausfallen, als gedacht, beschloss der Kirchenvorstand eine Künstlerin zu beauftragen, einen Entwurf für einen neuen Altar und evtl. auch für einen neuen Taufstein zu erstellen. Die Wahl fiel auf die Münchnerin Sabine Straub. Sie machte sich Mitte August ein Bild von der Kirche. Am 8. Oktober wird sie dem Kirchenvorstand ein Modell vorstellen.

Sanierungsarbeiten an den Glocken und der Orgel (Stan Juli/August 2020)

Anfang Juli war der erste Glockenklang seit Monaten vom Turm der Dreifaltigkeitskirche zu hören. Noch wurden die Glocken probehalber und mit Hand betrieben, aber der Ton war merklich klarer und sanfter! Die Joche und Klöppel wurden von der Firma Lorenz ausgetauscht und ein neuer Motor montiert. Nun warten wir auf Strom im Turm.

Vikarin Barbara Krause, Organist Till Twardy und Pfarrer Jost Herrmann statteten der Orgelwerkstatt von Michael Jocher in Peiting einen Besuch ab und ließen sich über den Fortschritt an den Sanierungsarbeiten der Orgeln informieren.

Schnelle Baufortschritte (Stand Juni 2020)

Die Elektroarbeiten durch die beiden Mitarbeiter der Firma LKG sind nach 11 Wochen abgeschlossen. Insgesamt wurden ca. 6 km Kabel verlegt. Spät Abends tagte der Bauauschuss und bekam von Elektroplaner Andreas Stanke das Lichtkonzept vorgestellt. Ein Teil der Balken unter den Holzdielen, auf denen die Kirchenbänke montiert waren, sind morsch. Es wird geprüft, inwieweit die Balken weiterhin verwendet werden können. Seit 29. Juni arbeiten nun die Maler der Firma Eis aus Lappersdorf in der Dreifaltigkeitskirche. Die ersten beiden Wochen werden sie mit dem Abwaschen der Farbe beschäftigt sein. Dabei kam sogar ein unerwartetes Fresko in der Sakristei zum Vorschein.

Baustelle Kirche (Stand Mai 2020)

Nachdem die Elektrofirma Licht und Kraft die Heizungen abgebaut hatten, wurden die Bänke von der Firma Kögl abgeholt, in der Werk­statt in Altenstadt gekürzt und restauriert. Sie werden von der Malerfirma Eis aus Lappersdorf neu gefasst.

Die ersten Schritte (Stand April 2020)

In einem ersten Schritt wurden im März die Kirche, die Sakristei, die Empore und der Dachboden geräumt. Vieles wurde entsorgt, einiges in einer Garage, manches im Keller des Gemeindehauses zwischengelagert. Es kamen sogar einige Raritäten hervor.

Sanierung des Turm (Stand November 2019)

Als Voraussetzung für die Innenarbeiten musste der Turm außen ausgebessert werden. An zahlreichen Stellen bröckelte an der Westseite der Putz ab.

Planungen (seit 2007)

Schon vor 13 Jahren stellte man fest, dass die Orgel wegen Schimmelbefalls dringend renoviert werden müsste. Dann erkannte man, dass auch im Inneren der Kirche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind. 2015 lagen die fertigen Pläne und die Kostenkalkulation vor. Wegen Pfarrerswechsel und Vakanzen wurde erst im Herbst 2019 wieder konkret begonnen, die Pläne umzusetzen. Im April wurden die Gewerke vergeben. 10 Tage später begannen die Bauarbeiten.